grauenfruppe
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Der Verein ARTelier, Verein zur Förderung künstlerischen Denkens und Gestaltens, versteht sich als eine Plattform für alle künstlerisch und (inter)kulturell Interessierten und Engagierten, die mit anderen KünstlerInnen in Kontakt treten wollen bzw., die ihre Ideen in diesem Rahmen verwirklichen wollen.

Am 7.6.2001 fand der erste literarische Abend der Lesungsreihe: „Dichtung und Krankheit. Ein Befund". Über das Medizinische in der Literatur“ in der Praxisgemeinschaft Dr. Veit Macke 13, Hietzinger Hauptstr. 34b/2 statt. Es lasen Elfriede Gerstl und Paulus Hochgatterer. Im Anschluss daran präsentierte die „grauenfruppe“ eine literarische Performance. Am 16.11.2002 wurde die Reihe mit Lesungen von Robert Schindel, Rolf Schwendter und Klaus Sinowatz fortgesetzt. 2003 traten Gabriele Vasak, Dr.Heinz Katschnig und Traude Veran auf, 2004 Gerhard Ruiss und Ilse Kilic. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe vom Bundeskanzleramt und der Stadt Wien, Abteilung Literatur. 2005 - 2010 lasen, musizierten und performten Bodo Hell, Franzobel, Klaus Sinowatz, Julya Rabinovich, Christine Nöstlinger, Margit Schreiner, Christina Zurbrügg, die Strottern, Julian Schutting, Peter Henisch, Martin Kubaczek und Eva Reiter.

In der genannten Praxis wurden bereits 1997 eine Vernissage mit Gemälden von Maria Temnitschka und 2001 eine Teppichausstellung mit Videopräsentation gezeigt.

Artelier veranstaltete von Juni 1995 bis 2004 den Artbite-Kunstsalon, regelmäßig einmal pro Monat, jeweils zu einem vorgegebenen Thema. In dieser Zeit trafen sich jüngere und ältere, bekanntere und unbekanntere KünstlerInnen im Wohnzimmer der Vereinsobfrau zum künstlerischen und kulinarischen Genuss.
Der Artbite-Salon diente als Plattform für die Kommunikation zwischen KünstlerInnen aller Sparten und als Experimentierfeld vor und mit einem interessierten Publikum. Jede(r), die/der einen Beitrag von max. 10min. präsentieren wollte, konnte das nach vorheriger telefonischer Anmeldung tun. Nach jedem Auftritt gab es Zeit für Diskussion, an der auch Publikum ohne künstlerischen Beitrag zum Mitmachen eingeladen waren. Der Salon war einzigartig in Wien und wurde ohne Förderung veranstaltet.

Folgende Medienberichte sind zu verzeichnen: ein Artikel in der Schweizer Literaturzeitschrift "Scriptum", ein Artikel in der Zeitschrift "Klein&Kunst", im oberösterreichischen „Perger“ , eine Reportage im Freien Radio Wien und eine Reportage in den „an.schläge“n.
Im Herbst 2000 war der Artbite-Salon in der Zuckerfabrik in Enns zur Präsentation eingeladen.
Die Dokumentation des Kunstsalons liegt in Form von Audio- und Videokassetten sowie Foto- und Textmappen vor.

Geplant ist es den Kunstsalon eventuell in andere Räumlichkeiten zu verlegen (z.B ein leerstehendes Geschäftslokal im 7. Bezirk), um noch mehr Öffentlichkeit zu erreichen und auch Leuten von der Straße die Möglichkeit zu geben, (spontan) daran teilzunehmen. Auch könnten Präsentationen zum Teil in den Auslagen veranstaltet werden.

Der Verein beherbergt auch die "grauenfruppe", eine Gruppe von vier Schriftstellerinnen und Performancekünstlerinnen (Daniela Beuren, Elke Papp, Karin Seidner und Martina Sinowatz) siehe dort
Von 1996 bis 2003 gab der Verein die Collagenzeitschrift kunstfe ler heraus, jährlich drei Nummern.
Die Deckblätter der ersten Nummern wurden von sagru gestaltet, danach von der Buchillustratorin Linda Wolfsgruber. Im TU-Club, Wien hat eine Präsentation der Zeitschrift stattgefunden. Viele zum teil namhafte KünstlerInnen (sowohl aus dem literarischen als auch aus dem bildnerischen Bereich) aus vielen Ländern (A, GB, USA, B, Kolumbien, usw.) haben sich daran beteiligt. Die Zeitschrift, die soweit uns bekannt ist vom Inhalt her einzigartig war, wurde sieben Jahre lang ohne Förderung hergestellt und vertrieben.
Im Juli 1998 veranstaltete ARTELIER "I contain multitudes" , eine sechsmalige Performance für eine Frau mit elektronischer Musik und nostalgischen Bildern im Schikaneder Wien. Förderung durch die Stadt Wien.
Zwei Radiointerviews dazu im Radio Orange.

Die Obfrau und die Kassierin haben den Lehrgang für EU-Programme und Netzwerke in Kunst und Kultur an der Uni Wien absolviert, um in Zukunft EU-weite Projekte planen und durchführen zu können.
Die Obfrau hat den Lehrgang zu PR in Kunst und Kultur erfolgreich abgeschlossen. Zur Mitglieder-Werbung wird eine Vereinsbroschüre erstellt, die öffentlich aufliegt. Damit sollen auch Förderer angesprochen werden.

 

 

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